Das Berufsbild des heutigen Uhrmachers umfasst mehrere Teilgebiete. Neben Reparatur, De- und Remontage sowie der Wartung von Uhrwerk und Gehäuse konstruieren Uhrmacher/innen neue Modelle auf Basis von technischen Zeichnungen. Fachverkäufer aus der Schmuckbranche und Mitarbeiter des technischen Kundendienstes gehören ebenfalls dieser Sparte an. In der industriellen Fertigung gelten Uhrmacher als Profis, die für die Qualität und den optimierten Produktionsablauf verantwortlich sind. Der Bereich der Wartung und Pflege wird den Rhabilleuren zugeschrieben. Restaurierungen meterhoher Turmuhren gehören ebenso zu diesem Tätigkeitsfeld wie der Batteriewechsel einer Armbanduhr. Furnituristen kümmern sich um den Ersatzteilhandel. Da Uhren z.T. für mehrere Millionen Euro zu kaufen sind, wird eine defekte Uhr nicht grundsätzlich weggeworfen. Ein einzelnes verschlissenes Zahnrad kann den komplizierten Mechanismus zum Erliegen bringen. Diese Fehler werden von Furnituristen aufgespürt und durch Ersatz des schadhaften Bauteiles ersetzt. Des Weiteren werden Mikrozeichner und Mikromechaniker in diesem Handwerk benötigt. Cadranograpghen (fertigen Zifferblätter an), Galvaniker/Galvaniseure (beschichten die Einzelteile der Uhren) und Polisseure (veredeln das Gehäuse bzw. die Bänder) arbeiten ebenfalls in diesem Metier.
Die Ausbildung zum Uhrmacher dauert in Deutschland drei Jahre und ist entweder als duale Ausbildung (Schule und Betrieb) oder als vollschulische Ausbildung möglich. Als Abschlusszeugnis wird bei Bestehen der Gesellenbrief erworben. In Österreich dauert die Lehre ein halbes Jahr länger und wird mit der Lehrabschlussprüfung beendet. Schweizer Azubis benötigen je nach Fachrichtung drei bis vier Jahre. Das eidgenössische Fähigkeitszeugnis erhalten Schweizer Lehrlinge nach bestandener Prüfung.
Armbänder aus Metall gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Das Material selbst kann aus Milanaisegeflechten bestehen, oder aus Edelstahl. Titan, Aluminium, vergoldete Materialien oder echtes Silber und Gold kommen weiterhin zum Einsatz. Der Form der einzelnen Kettenglieder sind keine Grenzen gesetzt. Der Verschluss wird entweder über ein Spangensystem arretiert, oder die Bänder werden elastisch gefertigt und ziehen sich um den Arm herum zusammen. Metallarmbänder strahlen Eleganz und Weltgewandtheit aus.
Lederarmbänder sind seit jeher beliebt, da sie etwas Natürliches an sich haben. Das Leder kann in den verschiedensten Farbtönen verarbeitet sein. Neben dem günstigen Kunstleder wird echtes Leder verschiedenster Tiere benutzt. Abgesehen von Rinds- und Schweinsleder sind Straußenleder, Krokodilleder, Büffelleder und Eidechsenleder sehr gefragt. Exotische Armbänder werden aus Haileder oder Perlmutrockenleder gefertigt. Auch die Haut von Hirsch und Schlange wird für kostspielige Bänder verwendet. Das Leder kann außerdem glatt, genarbt oder geprägt verarbeitet sein.
Neben Kautschuk wird für Armbänder auch Silikon, Textil, Nylon oder Synthetik verwendet. Kautschuk und Silikon zeichnen sich vor allem durch ihre Widerstandsfähigkeit aus. Weder Wind noch Wasser kann ihnen etwas anhaben. Darum werden sie insbesondere für Sport und Freizeit verwendet. Textilarmbänder werden aus Jeansstoff, Seide, Nylon etc. gefertigt. Sie stehen für hohen Tragekomfort. Synthetikbänder werden meist in sehr grellen Farben und Mustern hergestellt.
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